Ressourcenschutz & Wirtschaften

In einer Millionenstadt wie Hamburg schütten sich Hunderttausende morgens ihre Milch aus Tetrapaks in Müslischüsseln oder Kaffeetassen, um die Verpackung am nächsten Tag in den Müll zu schmeißen. So entstehen allein durch den täglichen Hausgebrauch Tausende Tonnen Abfall pro Tag und Woche. Dazu kommen die Abfälle der Wirtschaft, beispielsweise im Hafen und dem Bereich Bauen. Das ist dann nicht nur Hausmüll, Gelber Sack und Glas, sondern dazu gehören auch verschiedene (giftige) Gase oder Flüssigkeiten.
Um dieser immensen Menge gerecht zu werden, muss das Recycling effizienter und zudem zunehmend Müll vermieden werden.

Ein Ballungsraum wie Hamburg ist auch auf saubere Luft, Boden und Wasser angewiesen, nicht nur wenn man im Stadtparksee auch weiterhin schwimmen gehen möchte. Gerade in diesem Bereich ist es schwierig, ein Gleichgewicht zu schaffen zwischen den Ansprüchen einer großstädtischen Wirtschaft und denen einer Bevölkerung, die auch weiterhin ihre Gesundheit gewährleistet sehen will. Es ist eindeutig Aufgabe einer verantwortungsvollen Stadt seinen Einwohnern auch in 50 Jahren noch eine saubere, gesunde und schöne Lebensgrundlage zu bieten.


weiterführende Informationen:

Der NABU zum Thema Mehrweg und Recycling -> Link

Europäische Jugend und Umwelt zum Thema Abfall -> Link

ARTE-Thema: Euer Hunger - unser Profit -> Video

Gnadenlos billig: Der Handy-Boom und seine Folgen -> Video

Kernthema der Umwelthauptstadt -> Link

 

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