Mobilität

Die Großstadt Hamburg stellt jeden persönlich Tag für Tag vor die Aufgabe den schnellsten, sichersten und am besten noch kürzesten Weg zur Arbeit, in die Uni, zur Schule oder auch zu Freunden zu finden.
Dann das Auto zu nehmen, liegt auf der Hand, lassen sich doch gerade in den weniger zentralen Gegenden Strecken häufig nur umständlich mit Bus und Bahn zurücklegen und das Fahrrad steht meist auch noch mit Platten in der Garage… - sich aber der Verantwortung einer umweltbewussten Fortbewegung zu stellen, heißt auch mal in den sauren Apfel zu beißen und einige Minuten auf den Bus zu warten.

Es sollte allerdings die Aufgabe der Stadt sein, die Netze des HVV weiter auszubauen, gerade auch die oft bevölkerungsreichen Randbezirke optimal anzubinden, sowie preislich angemessen zu gestalten.
Dem Aus- und Aufbau eines guten Verkehrsnetzes in Hamburg wird bislang aber vor allem mit den neuen, roten Stadträdern Sorge getragen: für faire Preise (bis zu 30 Minuten sind sogar komplett kostenfrei) kann man sich an jeweiligen Stationen ein Rad leihen und es bei einer anderen wieder anschließen. Um das Radfahren an drei- bis vierspurigen Straßen aber auch sicher zu gewährleisten, gilt es den Autoverkehr im Zaum zu halten und befahrbare Radwege zu gewährleisten.
Städte wie London haben schon vor einigen Jahren eine Umweltplakette für die Innenstadtbereiche eingeführt. Weniger Autos auf den Hamburgs Straßen würden also nicht nur weniger CO2 ausstoßen, sondern auch weniger Lärm verursachen und die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer deutlich erhöhen. Eine mobile Stadt muss seinen Bewohnern klimafreundliche Angebote machen, um die Wichtigkeit des Autoverkehrs einzuschränken.


weiterführende Informationen:

Der NABU zum Thema Verkehr -> Link

Wie Busse und Bahnen für Jugendliche attraktiver werden -> pdf

Utopia zum Thema Mobilität und Verkehr -> Link

Fachverband Fußverkehr in Deutschland -> Link

Kernthema der Umwelthauptstadt -> Link

 

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