Klima & Energie
Steigender Meeresspiegel durch schmelzende Polkappen, größere Gefahr durch längere Dürreperioden, heftigere Regenzeiten und generell extremeres Wetter – alles schon gehört. Dass diese Probleme aber ganz konkret sind, muss man sich mal vor Augen führen. So wird die Bevölkerung des Inselstaates Kiribati schon jetzt darauf vorbereitet in den nächsten 50 Jahren umgesiedelt werden zu können, da ihre Heimat im Meer verschwinden wird. Und in Hamburg könnte zum Beispiel die Hochwasserlage in den kommenden Jahren ebenfalls deutlich drastischer werden.
Aber was hilft schon lamentieren? Da der Großteil der Erdbevölkerung in Städten wohnt und diese Entwicklung stetig zunimmt, haben die Städte eine äußerst wichtige Verantwortung bei der Bekämpfung des Klimawandels und seiner Folgen.
Während in Kopenhagen 2009 keine international verbindlichen Klimaziele verabschiedet werden konnten, hat sich die Stadt Hamburg das ehrgeizige Ziel gesetzt (und es vertraglich festgehalten), den CO2-Ausstoß in den Jahren bis 2020 um 40% zu verringern. Langfristig soll er sogar um 80% bis 2050 verringert werden. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, muss die Stadt zunehmend auf erneuerbare Energien wie Wind-, Wasser- und Sonnenkraft setzen sowie ihre über 300 Maßnahmen auch wirklich umsetzen.
weiterführende Informationen:
Der NABU zum Thema Klimaschutz -> Link
Europäische Jugend und Umwelt zum Thema Klimawandel -> Link
Utopia zum Thema Energie und Klima -> Link
Kernthema der Umwelthauptstadt -> Link

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